Teil 2 unserer Serie
Weiter geht’s mit noch mehr Tipps für eure Sightseeing-Tour durch Ostfriesland. Wart ihr schon unterwegs und habt euch die Krypta in Dornum angeguckt oder die Schlickschlittenpiste unsicher gemacht? Ostfriesland hat so viel mehr zu bieten als man denkt. Gerade die Orte abseits der Touristenattraktionen haben oft den schönsten Charme und bergen die größten Überraschungen.
Auch wenn ihr erfahrene Ostfrieslandurlauber seid oder vielleicht sogar hier wohnt, werdet ihr überrascht sein, was sich so alles in unserer schönen Heimat versteckt. Wir präsentieren euch heute 5 ostfriesische Locations, die man gesehen haben muss. Vom Klassiker, dem Waloseum in Norden, bis hin zu einem echten Kultobjekt. Und sogar einen deutschen Superlativ in Ostfriesland stellen wir euch heute vor. Seid gespannt! Wir freuen uns natürlich wie immer über eure Kommentare und eure Tipps und Erfahrungen zum Thema Sightseeing auf Ostfriesisch.
Was man in Ostfriesland gesehen haben muss: „Hands of Fame“ in Wittmund
Wer will schon nach Hollywood, wenn er in Wittmund sein kann? Die schöne Kreisstadt an der ostfriesischen Nordseeküste hat die „Hands of Fame“ zu bieten. Nach dem Vorbild des amerikanischen „Walk of Fame“ gibt’s in der Wittmunder Fußgängerzone eine Flaniermeile mit den Handabdrücken berühmter Persönlichkeiten. Prominenz aus Sport, Musik- und Showgeschäft und Politik haben hier ihren Handabdruck und ihre Unterschrift auf einer Tonplatte verewigt.
Vom Entertainer Karl Dall über den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Olaf Thon bis hin zu den Musikern Udo Lindenberg und Howard Carpendale… Ihr werdet euch wundern, welche Stars schon in Wittmund waren! Seit 2010 gibt’s in der Wittmunder Fußgängerzone den wohl deutschlandweit einzigen „Bundespräsidentenplatz“. Hier sind die Handabdrücke der Bundespräsidenten wie Johannes Rau, Roman Herzog oder Walter Scheel in Ton gebrannt.
Was man in Ostfriesland gesehen haben muss: Das Waloseum
Bestimmt kennt ihr die Seehundstation in Norden-Norddeich, die verwaiste Seehundbabys aufnimmt und bis zur Auswilderung pflegt. Hier erfahrt ihr alles rund um die faszinierenden Tiere und ihren Lebensraum, das Wattenmeer. Aber wart ihr auch schon im Waloseum? Das ist eine Einrichtung der Seehundstation, etwa fünf Kilometer entfernt in Norden-Osterloog gelegen. Auch hier geht’s um die Themen Meer und Küste und vor allem deren tierische Bewohner.
Im Mittelpunkt der Mitmach-Ausstellung steht das präparierte Skelett eines Pottwal-Bullen. Es ist ganze 15 Meter lang! Ihr wollte mehr über das Leben der Wale, die Vogelwelt an der Nordsee und die Geheimnisse der Tiefsee erfahren? Dann ab ins Waloseum. Als Inhaber einer OSTFRIESLANDCARD bekommt ihr 1 Euro Rabatt auf den regulären Eintrittspreis. Hier gibt es alle Infos zum Angebot.
Was man in Ostfriesland gesehen haben muss: Deutschlands schmalste Autobrücke
Kommen wir jetzt zu einem echten Superlativ. Neben dem deutschlandweit einzigartigen „Bundespräsidentenplatz“ in Wittmund hat Ostfriesland außerdem die schmalste Autobrücke Deutschlands zu bieten! Wenn ihr gerne von euch behaupten möchtet, mal darüber gefahren zu sein, dann macht euch auf den Weg in den Landkreis Leer in das Örtchen Amdorf. Die Ledabrücke (sie führt über den Fluss Leda) ist eine Fachwerkbogenbrücke von 1956. Sie ersetzte eine Fährverbindung, die schon seit 1886 bestand. Die Brücke ist etwa 50 Meter lang und – Achtung: Nur 2,50 Meter breit! Absolute Konzentration also beim Überqueren der Brücke mit dem Auto. Sofern ihr keine Andenken in Kratzerform an die schmalste Autobrücke Deutschlands haben wollt…
Was man in Ostfriesland gesehen haben muss: Watt’n’Golf
Wer auf spielerische Weise etwas über die Natur und das Wattenmeer lernen möchte, der sollte mal Abenteuergolf in Carolinensiel-Harlesiel ausprobieren. Abenteuergolf, das ist die Kombination aus Golf und Minigolf. Es gibt fest angelegte Bahnen, die vom Minigolf stammen, und Hindernisse, die an die natürliche Umgebung der Wattlandschaft angelegt sind. Die 12 Bahnen spiegeln das Thema Weltkulturerbe Wattenmeer wider und so lernt ihr beim Spielen die einzigartige Landschaft genauer kennen.
Die durchschnittliche Spielzeit für drei Personen liegt bei etwa einer Stunde. Kinder sind auf der familienfreundlichen Anlage herzlich willkommen und ab sechs Jahren spielberechtigt. Wenn ihr an der Kasse eure OSTFRIESLANDCARD vorzeigt, zahlen Erwachsene nur 6,75 € statt 7,50 € und Kinder nur 5,40 € statt 6,00 €. Infos zum Angebot findet ihr hier.
Was man in Ostfriesland gesehen haben muss: Der Nivea-Ball
Der Nivea-Ball am Strand von Dornumersiel ist mehr als nur ein beliebtes Fotomotiv. Er ist ein Kultobjekt und mittlerweile zum heimlichen Wahrzeichen des kleinen Örtchens an der ostfriesischen Küste geworden. Und dank des blauen Balls darf sich Ostfriesland ein weiteres Alleinstellungsmerkmal auf die Fahne schreiben: Er ist der letzte seiner Art und somit Deutschlandweit einzigartig. Den Nivea-Ball sah man in den 1930er Jahren zum ersten Mal an den Stränden.
In Dornumersiel thront er nun seit 1973 auf einem zehn Meter hohen Mast. Die blaue Kugel aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist nicht nur Markenbotschafter und Werbeträger der Firma Beiersdorf, sondern dient nun seit fast 50 Jahren den DLRG-Rettern als Ausguck und den Wanderern als Orientierungspunkt. Ihr seht, so ein Foto mit dem Nivea-Ball in Dornumersiel ist ein absolutes „Must have“ für Ostfrieslandfans!

Lena Reuter, geboren 1985 in Aurich, kommt aus und schreibt über Ostfriesland. Unter anderem arbeitet Sie an Ihrem Krimi-Debüt und hat die 111 Orte- Reihe mit Büchern über Norderney und Aurich bereichert.
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